Eine Aktienstrategie für Ihren Erfolg an der Börse

by: TobiasHeitkotter
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So
oft sich dieses Thema in Artikeln, Büchern oder Newslettern wiederholt - es ist
wichtig: Einer guten Aktienstrategie
zu folgen ist der entscheidende Schlüssel zu Ihrem Börsenerfolg.





 Doch
was macht eine gute Aktienstrategie aus?


Welche Themen beinhaltet eine Aktienstrategie
eigentlich?



Eine Aktienstrategie ist nichts anderes
als eine Anzahl von klar definierten Regeln.

In diesen Regeln muss festgelegt werden:



a.) Die Definition der Märkte

b.) Die Definition des Zeitrahmen

c.) Die Definition der Kaufsignale

d.) Die Definition der Verkaufssignale (Profitziel und Stopp)



Definition der Märkte



Als erstes sollten Sie für sich in Ihrer Aktienstrategie
festlegen, welche Märkte Sie handeln wollen. Bleiben Sie bei deutschen
Aktien oder wollen Sie auch amerikanische Aktien handeln? Wenn ja, nur Aktien
aus dem Dow Jones? Oder auch aus dem NASDAQ?





 Auch
wenn Ihr Erfolg als Anleger an erster Stelle steht, sollten Sie sich dennoch
beim Handeln wohl fühlen. Wenn Sie also nur ungern ausländische Aktien handeln,
sollten Sie es nicht tun!





 Definition
des Zeitrahmen



Als nächstes müssen Sie in Ihrer Aktienstrategie
festlegen auf welchem Zeitrahmen Sie handeln wollen, also wie häufig Sie vorhaben
zu handeln. Online Aktienhandel ermöglicht Ihnen heutzutage einen Handel am
Tage, d.h. dass Sie mehrmals am Tag kaufen bzw. verkaufen können. Dies sollten
Sie allerdings nur dann tun, wenn Sie auch die Zeit dazu haben.



Sie müssen für sich in Ihrer Aktienstrategie
definieren, ob Sie sich jeden Tag, jede Woche oder auch nur jeden Monat mit
Ihren Aktien auseinander setzen möchten.



Definition der Kaufsignale





Jetzt
wird es wichtig! Während die ersten beiden Punkte in Ihrer Aktienstrategie nur Ihren persönlichen „Vorlieben“ entsprechen
müssen, geht es nun um Ihren Erfolg.



Sie müssen nun klar definieren, nach welchen Kriterien Sie Ihre Aktien kaufen. Hierzu
gibt es zwei Ansätze: Die Fundamentale- und die Technische Analyse (mehr dazu
in einem anderen Artikel auf www.rockwelltrading.de/artikel
). Fragen Sie sich, welchem Ansatz Sie folgen möchten und schreiben Sie dazu klare
Kaufkriterien in Ihre Aktienstrategie.



Ein Beispiel in der Fundamental Analyse:

Sie haben sich gut über Aktie und Unternehmen XY informiert und erkennen in den
Wirtschaftsreporten (auch hier genau notieren warum!) und in Analysen von
Experten einen kommenden Trend. Sie definieren also für sich: Ich kaufe die
Aktie des Unternehmens XY zu einem Preis von xx Euro weil….a)….b)…..c)



Machen Sie a)….b)…und c) als klares Kriterium für Ihren Kauf deutlich und
kaufen Sie anschließend, ganz nach Ihrer Aktienstrategie,
nur Aktien von Unternehmen, die diese Kriterien erfüllen!



Ein Beispiel in der Chartanalyse:

Sie haben sich entschieden auf Wochenbasis zu handeln, kaufen montagmorgens.
Als

Kaufsignal haben Sie in Ihrer Aktienstrategie definiert, dass Sie die Aktien
kaufen, deren Kurs in der letzten Börsenwoche um mindestens 4%, höchstens aber
um 6% gestiegen ist. Sie setzen also auf einen Trend. So gehen Sie am
Wochenende die Märkte durch, die Sie für sich definiert haben (siehe Schritt a)
und überprüfen die Aktien nach diesem Kaufkriterium. Diese Aktien kaufen Sie
dann (so haben Sie definiert) zum Eröffnungskurs der Börse am Montag.



Definition der Verkaufsignale





 Jetzt
wird es noch wichtiger! Aktien kaufen kann jeder – mit Profit zu verkaufen,
darin liegt die Kunst.



Sie müssen nun in Ihrer Aktienstrategie
festlegen wie viel Prozent Sie bereit sind zu riskieren und wie viel Prozent
Sie letztendlich mit Ihrer Aktie erzielen wollen.





Wie
Sie es schon aus meinen anderen Artikeln kennen, sollten Sie IMMER mit einem Stopp
handeln. Definieren Sie daher in Ihrer Aktienstrategie
nicht nur einen maximalen Verlust für Ihre Aktie sondern auch einen
„Zeit-Stopp“. Mit dem „Verlustbegrenzungs-Stopp“ wissen Sie jederzeit, wie viel
Sie bereit sind zu riskieren, und ein Zeit-Stopp befreit Ihr Kapital aus einer
Aktie, dessen Wert sich nicht bewegt.



Begrenzen Sie in Ihrer Aktienstrategie
aber nicht nur Ihre Verluste, sondern definieren Sie auch Ihre Profitziele.
Wenn Sie dies nicht tun, werden Sie schnell feststellen müssen, das „genug nie
genug“ ist. Nehmen Sie daher lieber öfters kleine Gewinne von z.B. 3%, 5%, 8%
mit (Sie werden staunen, wie schnell sich kleine Gewinne summieren) als dem
großen Gewinner, der nicht realisiert wurde weil man selber immer noch ein
„bisschen mehr“ haben wollte, hinterher zu trauern!





 Nun
heißt es testen, testen und noch mal testen! Eine Faustregel sagt, dass Sie
Ihre Aktienstrategie an mindestens
40 Trades testen sollten um erste aussagekräftige Werte zu haben. Sind Sie nach
diesen 40 Trades nicht profitabel, sollten Sie Ihre Aktienstrategie noch einmal überdenken. Überprüfen Sie Kauf-
und Verkaufssignale, und schauen Sie rückblickend auf Ihre Ergebnisse wenn Sie
den Stopp etwas größer/kleiner definieren.



 Natürlich haben Sie damit keine 100% Garantie, dass die nächsten Trades
genauso erfolgreich verlaufen werden, aber Ihre Chancen auf Gewinne sind mit
einer solchen Aktienstrategie drastisch
gestiegen!



About the Author

Tobias Heitkötter ist Inhaber von Rockwell Trading Deutschland und anerkannter Experte im Bereich
Aktienhandel und Daytrading. Mehr Informationen und Online Workshops finden sich auf der Firmen
Webseite http://www.rockwelltrading.de


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